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Das dänische Wattenmeer ist UNESCO Weltnaturerbe

Im Jahr 2014 wurde das dänische Wattenmeer rund um Römö als UNESCO Weltnaturerbe ernannt. Tausende von Tier und Pflanzenarten leben im dänischen Wattenmeer, das mit dem niederländischen und deutschen Wattenmeer-Schutzgebiet das größte zusammenhängende Gebiet aus Sandwatt und Schlick bildet. Ferienhaus am Meer buchen – Römös Inselcharme entdecken

 

Römö Wattenmeer - UNESCO Weltnaturerbe

Einzigartiges Weltnaturerbe

Mit der Verleihung des Titels "Weltnaturerbe" kommt dem dänischen Wattenmeer in trilateraler Kooperation mit Deutschland und den Niederlanden eine weltbedeutende Anerkennung der UNESCO zuteil. Die rund 11.500 km² große Fläche, bestehend aus Sandbänken, Prielen (Wasserrinnen), Wattflächen, Dünenlandschaft, Marschland und Salzwiesen, erfüllt sämtliche Voraussetzungen als UNESCO Weltnaturerbe. Eine solche Auszeichnung als Naturerbe erhalten ausschließlich Gebiete, die sich durch Einzigartigkeit, Unversehrtheit und nachhaltigen Schutz hervortun. Damit genießt das Wattenmeer an der Nordseeküste den gleichen Status weltberühmter Naturreservate wie das Great Barrier Reef in Australien, der Kilimandscharo in Afrika, der Grand Canyon in den USA oder die Galapagos-Inseln im Pazifischen Ozean.

 

 

Wattenmeer Weltnaturerbe – Lebensraum für 10.000 Pflanzen- und Tierarten

Das Wattenmeer birgt ein riesige Anzahl unterschiedlicher Habitate. Als Wattenmeer Weltnaturerbe dient das dänische Schutzgebiet als Heimat zehntausender Tier- und Pflanzenarten. Jedes Jahr rasten hier zwischen 10 bis 12 Millionen Vögel, die aus dem reichen Nahrungsangebot schöpfen. Neben Eiderenten, Gänsen und verschiedensten Wattvögeln wird das dänische Wattenmeer von Zugvögeln und Standvögeln als Reisestopp bzw. zur Überwinterung genutzt. Allein im Schlick tummeln sich etliche Schalentiere wie Krebse und Muscheln, Watt-, Fadenwürmer und Strudelwürmer. Rund 70 Fischarten leben im Wattenmeer, wovon in den flachen Wattflächen meist Plattfische und Grundeln entdeckt werden. Die meisten Fische halten sich vor der Küste und in tieferen Prielen auf. Zu den Säugetieren des Wattenmeeres zählt die Kegelrobbe, der Seehund und Schweinswal. Das artenreiche Wattenmeer und UNESCO Weltnaturerbe zeichnet mit seinen Wattflächen, Salzwiesen, Dünen und Hügellandschaften eine ansprechend dynamische Landschaft. Nirgendwo sonst in der Welt hat sich unter dem Einfluss der Gezeiten ein solches Landschaftsbild entwickelt, das sich bis heute konstant verändert.

Artenwandel an der Nordseeküste

Doch wie in den meisten Teilen der Welt, ist auch an der Nordseeküste ein Artenwandel bis -schwund sichtlich erkennbar. So leidet der Fischbestand erheblich unter drastischen Eingriffen mittels Überfischung, Klimawandel, Wasserverschmutzung und Offshore-Baumaßnahmen. Im früheren Wattenmeer waren noch Seepferdchen, Austernbänke, Stör und Rochen zu Hause, um nur einen Bruchteil der ausgerotteten Arten zu nennen. Umso wichtiger ist es, die kostbare Natur rund um Römö und darüber hinaus mit offenen Augen und bewusstem Handeln wahrzunehmen.

Ein Wattenmeer - Eine gemeinsame, globale Verantwortung

Das Wattemeer bildet das größte zusammenhängende Sand-Schlickwattsystem der Welt, in dem dynamische Prozesse in einem weitgehend ungestörten Naturzustand ablaufen können. Nirgendwo auf der Welt hat sich unter dem Einfluss der Gezeiten eine vielfältigere Landschaft entwickelt, die sich noch heute ständig verändert. Um den Schutz des Wattenmeers zu sichern, arbeiten die Niederlande, Deutschland und Dänemark seit 1978 zusammen und übernehmen gemeinsam die Verantwortung dafür, dass dieses einzigartige Ökosystem zum Wohle jetziger und zukünftiger Generationen erhalten wird.